Ein starker Partner für die Region

Der INNOPARK Kitzingen ist ein moderner Gewerbepark, der Unternehmen und Forschungseinrichtungen Synergieeffekte und Raum für Ideen und Visionen bietet. Ziel ist es dabei, die Zukunft des Landkreises Kitzingen zu stärken, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Region als Arbeits- und Lebensmittelpunkt noch attraktiver zu gestalten.

 

Speisekarte Restaurant ATRIA:

Speisekarte KW 04 (23.01. - 27.01.2017)

 

Services im INNOPARK

Managed IT-Services geben Flexibilität

Dank moderner IT-Technik sind wir der zuverlässige Partner für geschäftskritische Anwendungen und bieten ein Plus an Datensicherheit, Integrität und Serviceleistungen. »

Sicherheit für Ihr Unternehmen

Der abgesicherte Bereich des INNOPARKS ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das sichert Ihre Güter und Innovationen vor fremden Zugriffen. »

Eine Sporthalle für alle

Die Sporthalle im öffentlichen Bereich des INNOPARKS kann von Gruppen oder Einzelpersonen gebucht werden. Weitere Infos finden sie hier. »

Übernachten im Gewerbepark

Bequeme Mini-Appartements können im Wochen-Rhythmus von Ihren Mitarbeitern und Gästen kurzfristig gebucht werden. Wir wünschen allen potenziellen Gästen einen schönen Aufenthalt. »

Interesse geweckt?

Ob Bürofläche oder Industriehalle der INNOPARK verfügt über individuell nutzbare Flächen. Sie können uns telefonisch und per Kontaktformular erreichen. »

Aktuelle Neuigkeiten

16
Jun

Südkoreanischer Umweltaktivist GwanSup Lim zu Gast bei der OPVIUS GmbH im INNOPARK Kitzingen

Kitzingen, DeutschlandDer 26-jährige GwanSup Lim aus Südkorea hat sich voll und ganz dem Umweltschutz verschrieben. Im Rahmen der von ihm gegründeten Initiative „GET; Green Enterprise Travel“, bereist der Journalist für insgesamt fünf Monate die Welt. Sein Ziel ist es verschiedenste Unternehmen zu besuchen, die sich in besonderer Art und Weise mit dem Thema Umweltschutz beschäftigen, um herauszufinden was erfolgreiche Unternehmen im Bereich der Umttechnologien ausmacht und antreibt.

Ende Mai war er dazu Gast bei der OPVIUS GmbH im INNOPARK in Kitzingen. Die OPVIUS GmbH – vormals bekannt als BELECTRIC OPV – ist der Marktführer im Bereich organischer Fotovoltaik und fokussiert sich vor allen Dingen auf den Bereich der gebäudeintegrierten Fotovoltaik, also Fotovoltaik, die in Fassaden von Gebäuden zum Einsatz kommt und sich im Gegensatz zu klassischer Fotovoltaik durch Freiheit in Farbe und Form auszeichnet.

Bekannt wurde das 2012 gegründete Kitzinger Unternehmen unter anderem durch die Solarinstallation des Deutschen Pavillons auf der EXPO 2015 in Mailand. Seitdem ist OPVIUS mit Projekten im In- und Ausland vertreten, so z.B. für die Afrikanische Union in Addis Abeba, Äthiopien, aber auch auf der kürzlich eröffneten Landesgartenschau im thüringischen Apolda, für die Fotovoltaik-Schirme auf der Außenhaut des Thüringer Klimapavillon installiert wurden.

Durch die so hervorgerufene internationale Aufmerksamkeit ist Herr Lim auf OPVIUS aufmerksam geworden und bat im Rahmen seiner Weltreise um einen Besuchstermin. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse wird er in seinem Blog veröffentlichen und letztlich in einem Buch zusammenfassen.

Diese spannende Geschichte hat uns dazu bewogen Herrn Lim ebenfalls um ein Interview zu bitten und uns zu schildern wie er zu seiner Idee kam und was er bisher erlebt hat.

Das Interview mit Herrn Lim führte Anna-Lena Luckert.

 

Herr Lim, herzlich willkommen im INNOPARK in Kitzingen. Ich hoffe Sie hatten eine gute Anreise?

Vielen Dank für die Nachfrage, ich bin mit der Bahn aus München angereist, wo ich die Intersolar Messe besuchen werde. Die Anreise war für mich etwas überraschend: die meisten der von mir ausgewählten bzw. besuchten Firmen sind in Großstädten angesiedelt. Daher war ich etwas irritiert, als ich am Bahnhof in Kitzingen angekommen bin. Auch der INNOPARK ist anders als die typischen Industriekomplexe. Aber auf den ersten Blick gefällt es mir sehr gut: es ist hier alles sehr schön grün.

 

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft uns an Ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Was mich aber zunächst interessieren würde: Warum widmen Sie sich dem Umweltschutz in dieser intensiven Art und Weise?

Mein Vater liebt das Klettern und hat mich von klein auf mitgenommen. Mit etwa 13 Jahren konnte ich seine Faszination für diese Sportart das erste Mal nachvollziehen. Die Verbundenheit mit der Natur und deren Einzigartigkeit hat mich seit damals nicht mehr losgelassen. Nach meiner Schule habe ich für kurze Zeit Architektur studiert. Gebäude und die Natur in Einklang zu bringen war dabei mein Ziel. Kurz darauf habe ich mich jedoch wieder ganz dem Umweltschutz gewidmet. Feinstaub ist vor allem in asiatischen Städten wie Peking oder auch in Indien ein großes Problem. Ich möchte dazu beitragen die Emissionen dort zu reduzieren und den Umweltschutz vorantreiben.

 

Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Reise?

Durch meine Reise lerne ich viele neue Unternehmen, Kulturen und deren Beitrag zum Umweltschutz kennen. Ich möchte diese Firmen, welche ich während der 5 Monate kennenlernen darf, in Asien bekannt machen. Es ist essentiell wichtig, nicht nur die Notwendigkeit des Umdenkens, sondern direkt die Möglichkeiten aufzuzeigen, welche die einzelnen Unternehmen und Projekte bieten, um eine grünere Welt zu schaffen.

 

Welche Länder haben Sie während Ihrer Tour bereits besucht und welche werden Sie in den restlichen Monaten noch bereisen?

Bisher war ich in Großbritannien und Deutschland. Nach meinem Aufenthalt in München werde ich weiter in die Niederlande reisen. Daran schließen sich Italien, Nordeuropa und die USA an. Am Ende führt mich meine Tour nach China. Der Fokus liegt dort jedoch weniger darauf besonders „grüne“ Unternehmen zu finden, sondern verstärkt auf der Verdeutlichung, wie stark die Unternehmen die Umwelt verschmutzen und welche Lösungen es dafür gibt.

 

Welches Unternehmen war das bisher interessanteste auf Ihrer Reise?

Besonders interessant finde ich die Unternehmen, welche es nicht darauf abgesehen haben Geld zu verdienen, sondern sich vor allem im Forschungs- und Entwicklungsbereich bewegen. Dabei beziehe ich mich vor allem auf „Energy Blockchain“ und „Grid Decentralization“, also die Themen der Dezentralisierung der Stromversorgung und des privaten Verkaufs von selbsterzeugter Energie ohne zwischengeschaltete Intermediäre.

 

Warum haben Sie OPVIUS als Stopp auf Ihrer Reise ausgewählt?

Während meiner Recherchen nach Solar-Unternehmen im Vorfeld der Reise bin ich auf OPVIUS gestoßen. Dabei ist mir vor allen Dingen die Produktion ohne Silizium aufgefallen. Dieses ist in der Weiterverarbeitung sehr schädlich für die Umwelt und wird trotz alledem in klassischen Photovoltaikanlagen verwendet. Der Verzicht auf Silizium bei der OPVIUS GmbH ist dabei ein deutliches Zeichen, dass Solar-Energie auch ohne umweltschädliche Substanzen generiert werden kann.

 

Welches Erlebnis hat Sie bisher am meisten beeindruckt?

Bis jetzt ist mir die Thematik der „Energy Blockchain“ am meisten im Gedächtnis geblieben, welche ich auf der Hannover Messe genauer kennenlernen konnte.

 

Welches sind die aus Ihrer Sicht größten Unterschiede zwischen Deutschland und Südkorea im Bereich Umweltschutz?

Grundsätzlich gibt es sehr große Unterschiede zwischen Europa und Asien. In Europa gibt es beispielsweise bereits Gesetzesvorschläge, nach denen bis zum Jahr 2025 60% der eingesetzten Plastikverpackungen recycelt werden sollen. Diesen starken Einsatz zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz gibt es in Asien nicht.

 

Was nehmen Sie von Ihrer Reise mit für Ihre Arbeit in Südkorea?

Ich möchte die Welt grüner und besser machen. Mit Hilfe meiner Eindrücke und der vielen Kontakte die ich während meiner Reise sammeln kann möchte ich, zusätzlich zu meinen Berichten, ein Buch veröffentlichen. Dies möchte ich auch nutzen, um die Unternehmen, welche ich während meiner Tour besuchen durfte, vor allem im asiatischen Markt bekannt zu machen.

 

Haben Sie für die Zukunft bereits weitere Projekte in dieser Art geplant?

Für die Zukunft habe ich noch nichts in diese Richtung geplant, aber ich erhalte viele Anfragen über mein Projekt. Einige haben es bereits in ähnlicher Art und Weise kopiert. Das ist für mich jedoch schön zu sehen, da ich so dessen Tragweite sehe.

 

Sehr geehrter Herr Lim – vielen Dank für das Interview und wir wünschen Ihnen eine gute Weiterreise.

 

Der südkoreanische Umweltaktivist GwanSup Lim zu Gast im INNOPARK in Kitzingen mit seiner Gastgeberin Anna-Lena Luckert.

Bild 1: Der südkoreanische Umweltaktivist GwanSup Lim zu Gast im INNOPARK in Kitzingen mit seiner Gastgeberin Anna-Lena Luckert.

 

 

Berichterstattung über Herrn Lims Aktivitäten aus der südkoreanischen Presse

Bild 2: Berichterstattung über Herrn Lims Aktivitäten aus der südkoreanischen Presse.