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22
Mai
INNOPARK Kitzingen Unternehmerstammtisch bei tyremotive GmbH

Der INNOPARK Unternehmerstammtisch

Die Themen Vernetzung und Networking spielen in der Geschäftswelt der heutigen Zeit eine zentrale Rolle und werden daher auch im INNOPARK groß geschrieben.

Vergangenen Donnerstag kamen die im INNOPARK ansässigen Unternehmer zusammen. Zu Gast bei der tyremotive GmbH lernten sich – noch nicht bekannte – Unternehmer kennen und tauschten Erfahrungen aus. Bei einer Schale heißer Gulaschsuppe und weiteren Leckereien kam es zu sehr interessanten Gesprächen.

Anwesend waren u.a. die OPVIUS GmbH, Compar Computer, Temka, Würth Leasing und barcatta.

Über den Gastgeber tyremotive GmbH
Die tyremotive GmbH ist ein innovatives Unternehmen im Bereich Felgen und Reifen. Kompetenz als Großhandel, vereint mit der Aufgabe als Felgenhersteller der Marke itWheels. Neben dem Vertrieb und der Produktion von Felgen in Asien und Italien erstellt das Unternehmen für seine Kunden individuelle Supply-Chain-Management-Software-Lösungen und stellt somit das Know-how in der kompletten Beschaffungskette der Kunden und Partner zur Verfügung.

Wenn Sie auch Teil des Unternehmerstammtisches werden möchten, schreiben Sie uns gerne einfach an:
info@innopark-kitzingen.de

02
Nov

Der neue Newsletter ist da!

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unseren INNOPARK Kitzingen Newsletter als PDF Download zur Verfügung. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie zur Ansicht den Adobe Acrobat Reader oder eine andere PDF Software benötigen.

 

Wir hoffen, dass er Ihnen gefällt und freuen uns natürlich sehr auf ein Feedback!

 

27
Okt

7-Jahre INNOPARK

Der INNOPARK Kitzingen feiert 7-jähriges

 

Heute vor genau 7 Jahren wurde der INNOPARK Kitzingen gegründet. Ziel war es einen innovativen Gewerbepark für Unternehmen aller Branchen zu entwickeln. Heute ist der INNOPARK Kitzingen ein modernes Gewerbezentrum, das Unternehmen und Forschungseinrichtungen Synergieeffekte und Raum für Ideen und Visionen bietet. Das Angebot reicht dabei von individuell gestaltbaren Räumlichkeiten, über die interne IT-Struktur und einem Gründerzentrum bis hin zu Sportangeboten und Übernachtungsmöglichkeiten.

 

„Wir freuen uns sehr über die großartige Entwicklung des INNOPARK und dass wir heute unser 7-jähriges Bestehen feiern können. In den letzten Jahren haben wir viel vorangetrieben und so den INNOPARK als feste Größe etabliert. Aber auch für die Zukunft haben wir noch einiges vor, um unser Angebot weiter auszuweiten. Erst gestern haben wir mit unserem ersten Unternehmer-Stammtisch im INNOPARK eine neue Veranstaltungsreihe angestoßen, die der besseren Vernetzung der ansässigen Unternehmen dient. Mit dabei waren auch lokale Politiker und Vertreter der Stadt, um auch hier einen engen Austausch zu fördern. So wollen wir gemeinsam in die Zukunft blicken und freuen uns auf die nächsten 7 Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit.“, so Michael Klos, Geschäftsführer der INNOPARK Kitzingen GmbH.

21
Sep

Es könnte noch besser laufen

 

Es läuft. Michael Klos ist zufrieden. Nur eines wurmt den Geschäftsführer der Innopark Kitzingen GmbH: Die Zusammenarbeit mit der Stadt könnte durchaus besser sein.

Im Oktober 2010 ist die 52 Hektar große ehemalige Larson-Kaserne verkauft worden, im Juni 2011 wurde der Bebauungsplan aufgestellt, vor fast genau fünf Jahren sind die ersten Straßen im neu ernannten Innopark öffentlich gewidmet worden. 56 Firmen haben sich seither in der ehemaligen US-Kaserne angesiedelt, etwa 600 Arbeitsplätze sind entstanden. Den Vermietungsstand beziffert Klos auf rund 70 Prozent. Einige Gebäude sind in einem Zustand, der eine Vermietung unmöglich macht. „Wenn es mal ruhiger wird, dann werden wir auch über einen Abriss dieser Häuser nachdenken“, sagt er.

Richtig ruhig ist es in den letzten fünf Jahren aber nicht wirklich geworden. An Arbeit mangelte es nie. Wie auch? „Wir betreiben eine Stadt in der Stadt“, sagt Klos. Eigener Bauhof, eigener Winterdienst, eigene Straßeninstandhaltung. 32 Menschen beschäftigt die Innopark GmbH, die meisten davon in technischen Berufen. Gärtner, Elektriker oder Installateure werden dringend benötigt. Die 52 Hektar große Fläche mit ihren dutzenden Gebäudekomplexen will gepflegt sein. Zumal es immer noch viel Reparaturbedarf gibt.

Jedes Jahr werden beispielsweise 500 Meter Straße saniert, inklusive der Leitungen im Erdreich. Die sind teilweise marode, teilweise für die heutige Nutzung überproportioniert. „Hier haben mal 1000 Soldaten gewohnt, mehr als drei Mal so viele ihren täglichen Dienst getan“, erinnert Klos. Entsprechend dick sind beispielsweise die Wasserleitungen, die in den 60er-Jahren gebaut wurden. Richtig durchgespült werden sie schon lange nicht mehr. „Wir müssen täglich Proben nehmen und aufpassen, dass sich keine gefährlichen Keime entwickeln“, sagt Klos.

Zwölf Mitarbeiter kümmern sich um Verwaltungsarbeiten und die weitere Planung des Geländes. Nutzungsänderungen müssen besprochen, geändert und schließlich bei den Behörden eingereicht werden, Gebäude immer wieder auf den neuesten technischen Stand gebracht werden.

Ein wenig Platz ist derzeit noch auf dem Gelände vorhanden. Maximal 1000 Arbeitsplätze könnten nach Klos' Dafürhalten im Innopark geschaffen werden. Seine Vision: In zehn Jahren ist das gesamte Gelände fertig entwickelt. „Und wir müssen ab dann nur noch verwalten.“

Klingt alles wunderbar – wenn die Zusammenarbeit mit der Stadt nicht so schwierig wäre. Insgesamt sieben ehemalige Kasernen in ganz Deutschland habe der Investor im Lauf der Zeit erworben. „Überall war es einfacher als in Kitzingen“, kritisiert Klos. Mehrere Rechtsstreite sind bereits geführt worden, die Stadt habe die Gesetze immer ganz stringent ausgelegt, anstatt auch mal im Sinne der Investoren zu agieren. Klos vermisst darüber hinaus einen direkten Ansprechpartner für Gewerbetreibende im Rathaus. Anfragen würden nicht von einer zentralen Stelle behandelt, sondern von den jeweiligen Abteilungen. Die Stadt gehe viel zu selten aktiv auf Unternehmen zu, sondern beantworte lediglich Anfragen. Chancen auf eine Weiterentwicklung würden so unnötig vertan.

Die Stadt Schweinfurt habe für diese Aufgabe beispielsweise zwei Wirtschaftsförderer eingestellt, die Stadt Würzburg hat ein Team von sechs Mitarbeitern. In Kitzingen gebe es keinen einzigen. „Es fehlt ein Bindeglied zwischen den Unternehmen und der Stadt“, bedauert Klos. In Sachen Wirtschaftsförderung verspiele Kitzingen in Zeiten des Aufschwungs damit gute Chancen. Mit anderen Worten: Es könnte noch besser laufen.

 
 
 
„Die lange Wurst“ nennt Michael Klos den Gebäudekomplex, auf den er gerade deutet. „Die lange Wurst“ gehört zu den Gebäuden, die irgendwann einmal abgerissen werden – weil die Substanz für eine weitere Nutzung zu schlecht ist.
Foto: Ralf Dieter

 

QUELLE: MainPost

05
Jul

Backstube wandert in den INNOPARK

Backstube wandert in den INNOPARK

Der Start der Kitzinger Bäckerei Will war 1851. Da gab’s erste Brote in der Falterstraße.

Die Backstube platzte aber aus allen Nähten. Die Lösung: der Innopark.

Mit einer finanziellen Kraftakt hat sich die Bäckerei Will neu für die Zukunft aufgestellt: Die Backstube in der Innenstadt (Ecke  Falter- und Rosenstraße) ist in den Innopark gewandert. Dort – in der einstigen Kantine der US-Armee in der Larson Barracks – hat in der sechsten Generation geführte Familienbetrieb sein Backhaus mit 1600 Quadratmetern Fläche und nagelneuer Backtechnik bezogen – und steckt schon voll in der Produktion.

 

 

Umzug in die „Dining facility“

Innopark im nichtöffentlichen Teil. Gebäude 486: Der große Backsteinbau, den markante Edelstahl-Kaminrohre prägen, ist das neue Herz des vor 166 Jahren gegründeten Traditionsbetriebs. Über Pfingsten ist der ins neue Domizil gewandert, wo laut Inhaber Marcus Will rund 20 der insgesamt 70 Mitarbeiter tätig sind.

Der Einzug in die einstige „Dining Facility“ ist für den Bäckermeister die Lösung vieler Probleme. Vor allem der Platz fehlte in der alten Backstube an der Falterstraße. Immer mehr Mitarbeiter drängelten sich auf engstem Raum. Und die litten dann im Sommer unter großer  Hitze. Arbeitsbedingungen, die laut Will in den Zeiten des Kampfs um jeden Mitarbeiter im Handwerk, schnell zu Personalengpässen führen können.

 

Viel Platz und neue Kältetechnik

Freuen dürfen sich auch die Anlieferer und die Fahrer der Will-Fahrzeuge, die die Filialen beliefern. Am Backhaus im Innopark gibt’s Rangierplatz satt. Der Produktionsbetrieb auf den Höhen von Kitzingen hat nicht nur seine Nutzfläche vervierfacht. Das Unternehmen hat viele Anlagen neu gekauft: Backöfen und Kältetechnik sind laut Will jetzt auf dem neuesten Stand. Vor allem die Kühlkammern, die drei Mal so viel Fläche bieten wie am alten Standort, sollen die Nacharbeit verkürzen und den Backprozess stärker Richtung Tag verschieben: „Wir wollen einfach die Frische erhöhen“, sagt Marcus Will.

 

„Wir wollen keine Großbäckerei werden“

Die gestiegenen Backkapazitäten sollen aber nichts an der handwerklichen Ausrichtung des Traditionsbetriebs verändern: „Wir wollen keine Großbäckerei werden“, betont Ehefrau Katja Will.

Die Bäckerei bleibe ein bodenständiger Betrieb, der alle seine Produkte selber mache, mit regionalen Rohstoffen und handwerklichem Geschick.

Trotzdem hat der Familienbetrieb in der viermonatigen Umbauzeit im neuen Backhaus viel Geld in eine moderne Zukunft gesteckt. Marcus Will spricht von einem „hohen sechsstelligen Betrag“, den der Umbau in der einstigen Kantine schlang und in der neuen Backtechnik steckt, aber auch energetische Extras.

So würden rund 40 Prozent der Wärmeenergie aus dem Backprozess zurückgewonnen. Die gehe komplett ins Warmwasser und werde in Teilen in der Heizanlage landen. Energie sparen auch die neuen Öfen, die Will zufolge 30 Prozent weniger Brennstoff brauchen und damit die Ökobilanz der Bäckerei verbessern.

 

Die Idee von der gläsernen Backstube

Mit dem Umzug der Backstube werden in der Falterstraße, wo der Laden und die Verwaltung weiter ihren Sitz haben, rund 400 Quadratmeter räumliche Kapazitäten frei. Um die kreisen schon einige Ideen. Will denkt über ein Erlebnis-Café nach, „so eine Art gläserne Backstube“.

 

Noch ein wenig Zukunftsmusik sind auch Pläne, die neue Backstube im geschlossenen Teil des Innoparks bekannt zu machen. Betriebsführungen seien auf Wunsch möglich, erklärt Will. Mehr Öffentlichkeit verspricht er sich allerding von einem Tag der offenen Tür, der für Anfang 2018 geplant sei und der – auch im neuen Backhaus – Wills Leitspruch verdeutlichen soll: „Wir machen alles selbst“.

QUELLE: MainPost